Ultraschall

Wirkungsweise einer Ultraschall-Kosmetik

Die Ultraschall-Kosmetik nutzt einige positive Wirkmechanismen der Ultraschalltherapie aus der Medizin. Diese Mechanismen sind größtenteils auch wissenschaftlich erwiesen. Bei der Ultraschallkosmetik kommen daher folgende Wirkprinzipien zum Einsatz:

  • Mechanische Wirkung: Beim Einsatz von Ultraschall-Kosmetik kommt es zu einer Vibrationswirkung. Der Schalldruck bewirkt Expansionen und Kompressionen des Gewebes, was einer tiefen Bindegewebsmassage entspricht. Des Weiteren unterstützt diese Vibration die Regenerationsfähigkeit der Haut.
  • Thermische Wirkung: Ultraschall erzeugt eine Tiefenwärme, welche wiederum in der Konsequenz die Produktion von Kollagen und Elastin anregt. Zudem fühlt sich durch die Wärme die Ultraschallbehandlung sehr angenehm an. Für die Anregung der Kollagen-Produktion sind allerdings zahlreiche Sitzungen notwendig. Fachlich wird diese Wirkung in drei Phasen unterteilt, wobei die Kollagenproduktion erst in der dritten Phase beginnt, d. h. nach ca. 2 Monaten bei regelmäßiger wöchentlicher Anwendung.   
  • Einschleusen: Das Einschleusen von Wirkstoffen durch Ultraschall-Kosmetik wird auch Sonophorese (oder Phonophorese) genannt, und erfolgt letztlich ebenfalls durch die Vibrationswirkung. Durch das Hin- und Herbewegen u. a. der Zellzwischenräume können diese mehr Substanzen aufnehmen. Die Aufnahme in die Haut erfolgt schließlich per Diffusion, welche zum Teil erhebliche Vorteile gegenüber der Iontophorese bietet. Außerdem hat Ultraschall einen Einfluß auf die Lipidstrukturen der Haut sowie die Durchlässigkeit der Gefäße.

Anwendungsmöglichkeiten

Generell wird eine Ultraschall-Kosmetik für viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten genutzt.

Die Wichtigsten sind:

  • Reife Haut
  • Faltenreduktion
  • Hautstraffung
  • Unreine Haut
  • Couperose
  • Cellulite
  • Stärkung des Bindegewebes
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Narbenbehandlung
  • Hautschäden, speziell aufgrund von UV-Überbelastungen

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